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Böllerschießen in Thambach

Schießen im Garten.
Schießen im Garten.

165 Schützen und Besucher feierten das 25-jährige Bestehen der Böllergruppe Thambach beim dritten Böllertreffen des Schützengaus Wasserburg-Haag.

Gemeinsamer Zug zum ehemaligen Santorium.
Gemeinsamer Zug zum ehemaligen Santorium.

Ruhig, fast schon feierlich, setzten sich die Männer und Frauen in Tracht mit ihrem Böller auf der Schulter vom Leonhardi-Schützenheim hinauf zum ehemaligen Sanatorium in Bewegung und platzierten sich reihum in dessen großen Garten. Mit dabei waren die Vereine aus Annabrunn, Edling, Forsting, Griesstätt, Haag, Hofgiebing, Isen, Lengmoos, Lohkirchen, Pfaffing, Rieden, Schonstett und St. Leonhard.

Zündhütchen setzen
Zündhütchen setzen

Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Annemarie Haslberger, „in dem wunderbaren Garten“ genoss sie es erst einmal, „von oben auf so viele Leute zu schauen“. Nach ihren Kommandos zum gleichzeitigen Schuss brachte dieser erste Salut das Laub der Bäume zum ersten Mal zum Wackeln. Schussmeister Hannes Wilhelm löste sie auf der Hebebühne ab: „Böller laden! Verdämmen! Zündhütchen setzen! Böller hoch! Feuer!“ – all das nochmal optisch unterstrichen durch farbige Fahnen.

Salut!
Salut!

Zweimal Reihenfeuer von links nach rechts waren zu hören, dann schnelles Reihenfeuer beidseitig beginnend. Teilweise zeigte sich eine Flamme über dem Böller, Druckwellen waren zu spüren, kamen je nach Standort immer näher und zeigten sich in den zurückweichenden Ästen der Bäume.

Altbürgermeister Matthäus Huber gibt
Kommandos.
Altbürgermeister Matthäus Huber gibt Kommandos.

Es rumste ordentlich, weißer Rauch stieg in den Himmel und der eine oder andere war sich sicher, dass man das „überall“ gehört hat. Klar war aber auch, warum alle einen Hut ragen, denn ein Teil des verschossenen Pulvers muss auch wieder nach unten.

Beim Eingang
Beim Eingang

Den Zuschauern – es hätten mehr sein dürfen – gefiel das, sie gaben jedes Mal Beifall.

Auf dem Weg ins Schützenheim.
Auf dem Weg ins Schützenheim.

„Eine Ehre“ war es für Altbürgermeister Matthäus Huber, den letzten Salut zu kommandieren: Alle 165 gleichzeitig, ein letzter gewaltiger Rums, dann wieder Beifall und Ruhe. Nach einer knappen viertel Stunde war alles vorbei, aber nicht für die Schützen. Für die begann der gemütliche Teil im Schützenheim bei Essen und Trinken und am Lagerfeuer davor – alles ziemlich ruhig und diesmal ohne Musik.

Prost!
Prost!

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